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Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig

25.12.2011


Jahreslosung 2012

 

Beim Lesen der Jahreslosung für 2012 stellte ich fest: Paulus macht eine zutiefst charismatische Erfahrung! Er wurde bis zum dritten Himmel entrückt. Was für eine Kraft Gottes wirkte da in ihm? Es muss etwas Gewaltiges, Mächtiges gewesen sein! Vielleicht vergleichbar mit unseren Erfahrungen, wenn wir im Heiligen Geist „ruhen“?

Drei Dinge werden in der Jahreslosung angesprochen. Erstens: Jesus Christus hat Kraft. Zweitens: wir Menschen werden durch verschiedene Lebensumstände schwach. Drittens: Jesus erweist seine Kraft in unserer Schwachheit. Also ist unsere Schwäche nicht entscheidend. Entscheidend ist, dass wir diese Kraft Gottes in Anspruch nehmen und erfahren. Davon will ich hier berichten.

Nachdem ich versprochen hatte, etwas zur Jahreslosung für den „Brief an die Freunde“ zu schreiben, wurde ich von einer Grippe regelrecht überfallen, war außer Kraft gesetzt. Es wurde von Tag zu Tag schlimmer. Das Wochenende nahte. Vor dem Einschlafen bat ich Jesus erneut um sein Eingreifen: „Herr, ich brauche deine Hilfe. Ich habe ein Versprechen gegeben. Erweise Deine Kraft in meinem schwachen Leib. Ich verlasse mich auf Dein Wort: Deine Kraft ist in den Schwachen mächtig.“ Anschließend schlief ich die ganze
Nacht tief und fest.

Ein zweites, Besorgnis erregendes Erlebnis, an das mich die Jahreslosung erinnert, ist eine Erfahrung mit unserer Tochter, damals 16 Jahre. Sie bekam Scharlach. Mitten in der Nacht rief sie uns um Hilfe, weil sie Fieber, Schüttelfrost und starkes Herzrasen hatte. In dieser Situation fühlte ich mich nicht nur „schwach“. Ein Gefühl von äußerster Ohnmacht und Hilflosigkeit erfüllte mich. In großer Sorge rief ich: „Herr, ich bin so schwach und hilflos! Ich weiß nicht was ich bitten soll, aber Du hast versprochen in meiner Schwachheit Deine Macht und Kraft zu zeigen. Ich verlasse mich jetzt ganz auf Dein Wort und Deine Zusage“. Kaum hatte ich diese wenigen Worte ausgesprochen, wurde unsere Tochter ruhig und schlief die ganze Nacht entspannt. Die nachfolgende Untersuchung und das EKG ergaben: ihr Herz ist völlig gesund.

Ein drittes, für mich lebensbedrohendes Erlebnis hatte ich vor elf Jahren. Nach einer Brustkrebsoperation begann ich mit einer Chemotherapie. Plötzlich sank der Bestand an weißen Blutkörperchen so sehr, dass eine Blutvergiftung nur durch Transfusionen geheilt werden konnte. In diesen Zeit der Erschöpfung am Rand des Todes hatte der Geist Gottes mich mit diesem Gebet erfüllt: „Danke Jesus, Deine Kraft ist wirklich in den Schwachen mächtig“.

Alle drei Erfahrungen weisen darauf hin, dass wir ganz auf Jesu Kraft und Eingreifen angewiesen sind: „In ihm spricht der Schwache: Ich bin stark.“

Rita Scholz

 

Jahreslosung 2012. Gestaltet von Thomas Schmid. Als Kunstblatt, Faltkarte, Lesezeichen, Kerze zu beziehen bei Präsenz Kunst & Buch: Gnadenthal 17a, 65597 Hünfelden, Telefax 06438-81-281, info@praesenz-verlag.de

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